Ralph Hospenthal, professioneller Graffiti-Sprayer, zeigt uns eines seiner neuesten Werke vor Ort. Die Siedlungsgenossenschaft Sunnige Hof hat ihn engagiert um die Umzäunung der Grossbaustelle Mattenhof zu gestalten. Entstanden ist so das längste Graffiti von Zürich.
Das Glasmaler Atelier Dold in St. Gallen ( Emil Dold 1885*1957 und sein Sohn Fritz W. Dold 1911*1974 ) bekamen 1928 den Auftrag diese Fenster nach Entwürfen des Künstlers Vollenweider zu fertigen. Sie siedelten deshalb sogar nach Zürich.
Fritz J. Dold, Glasmaler und Künstler in der dritten Generation, erzählt über die Fenster und das Glasmalen.
Eine erste Stellungsname von QV Präsident Beni Weder.
Wipkingen hat als einziges Quartier den Swissmill Tower deutlich abgelehnt. Die beiden Jungreporterinnen Elena von Siebenthal und Jana Brenn wollten darüber mehr wissen und haben sich im Quartier umgehört. Leider waren die Leute an diesen „Poschti-Samstagen“ nicht sehr gesprächig. Zwei Leute haben sich aber Zeit genommen und gaben ihnen grosszügig Auskunft.
Bericht: Rafael Koller / Elena von Siebenthal und Jana Brenn
Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) setzt mit ihrem „hoch stehenden“ Ersatzneubau für die Siedlung Hirzenbach sowohl ein Zeichen für Schwamendingen als auch für zeitgemässe, altersgerechte und preisgünstige Wohnungen. Der Spatenstich auf TeleSchwamendingen. Spezielles Dankeschön an: Ruth Jäger Wellstein, Assistenz Öffentlichkeitsarbeit, Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW). Sie ist für Teleschamendingen als Video-Journalistin vor Ort gewesen.
In losen Abständen werden wir künftig in der neuen Rubrik Wipkingen – Gestern Heute, in einzelnen Episoden über die Geschichte von Wipkingen berichten. Martin Bürlimann, Co – Autor der beiden Bücher „Wipkingen – Vom Dorf zum Quartier“und „Glockengeläut“, erzählt zum Anfang die Geschichte vom ersten Schulhaus in Wipkingen.
Vermutlich weiss fast niemand hier im Quartier, dass die Dächer auf der Terasse des Postgebäude Wipkingen früher auf der Gemüse / Rathausbrücke standen.
Nach dem Neubau der Gemüsebrücke im Jahre 1969, als Resultat eines gewonnenen Wettbewerbes, bekam der Ort für die Verkaufskioske auch eine neue Bedachung. Diese wurde bald schon sehr kontrovers aufgenommen und stiess auf zunehmend grossen Wiederstand in der Öffentlichkeit. Daraufhin wurde sie nach wenigen Jahren auf die Dachterrasse der Post Wipkingen „umgesiedelt“.
Diese „Transplantation“ ergab eine erstaunlich geglückte Collage.
Aus einem „Unort“ wurde so ein spannender Ort, doch
leider ist dieser im Laufe der Jahre sehr in Vergessenheit geraten und wird stark vernachlässigt.
Nun soll mit einer temporären Zwischennutzung und einem dreiwöchigem Projekt von Eva Pauli nochmals Licht auf die Geschichte geworfen werden. Die gesamte Bedachung sollte noch einmal im wörtlichem Sinne aufleuchten und Erinnerungen wachrufen an einen früheren Schritt in der langen Geschichte der Limmatraum Planung.
Frau Berdelis vom Tiefbauamt Zürich (Gestalterin öffentlicher Raum) nimmt Stellung zur geplanten Intervention von Eva Pauli
Wie die Dächer von Manuel Pauli von der Rathausbrücke
nach Wipkingen gekommen sind. Impressionen von der Entstehung und Vernissage der Kunstintervention
Sofortkunst, ein Projekt welches Abbruchobjekt und Kunst zusammenbringt. In den Genossenschaftssiedlungen von Linth Escher in Oerlikon, intervenierten 19 Künstler während drei Wochen mit ihrer Kunst und ihren Aktionen. Sie benutzten den vorhandenen Raum und arbeiteten damit auf verschiedenste Weise. Auch die Kinder kamen zum Zug und machten Bilder, bemalten Wände. Ein spannendes Projekt, welches bei verschiedensten, anderen Umbauprojekten Schule machen könnte. Dabei gewinnen alle! Die Künstler,die Kinder, die Genossenschaften und die Besucher.
Tagtäglich fahren tausende von Reisenden durch den Bahnhof Stettbach in die Stadt, steigen aus oder steigen um. Jeder von Ihnen hat sie schon gesehen, die einen bewusst, die andern ganz nebenbei. Wir sprechen von den grossen dynamischen Wandreliefs im Bahnhof Stettbach. Der heute 92 jährige Zürcher Künstler Gottfried Honegger hat sie geschaffen. Ein aktiver Vertreter der Konkreten Kunst. In Sent, im Engadin ist Honegger aufgewachsen. Als Künstler hat er in Zürich, Paris und New York gelebt. Zusammen mit unserem Team hat er den Ort im Untergrund besucht und spricht in seiner offenen, direkten Art über Kunst und den Sinn des Werks.
Bericht: Roman Meyer / Rafael Koller / Raoul Meier
Bestimmt ist vielen das grosse Gebäude neben der Badi Letten schon aufgefallen. Dort ist auch das Tanzhaus beheimatet. Was es genau ist, erzählen die beiden Leiterinnen Katrin Kolo und Meret Schlegel gleich selbst.
peu à peu
Tanz Instalation der Company MAFALDA
in Koproduktion mit dem Tanzhaus Zürich
6000 Styrokugeln mit Anziehungskräften. 2 Tänzerinnen und 1 Tänzer, natürlich auch mit Anziehungskräften. peu à peu schaut auf und unter die Oberfläche von Materialität.
Es geht um energetischen Ausgleich, Statik, Systeme, Symmetrie und Chaos.
Hier der 4. und somit letzte Teil der Führung durch das Quartier mit Peter Eberhard, Architekt der ETH Zürich. Auf eindrückliche Art zeigt er die Besonderheiten von Schwamendingen, nicht nur im baulichen-, sondern auch geschichtlichen Zusammenhang auf. Wir möchten an dieser Stelle anmerken, dass nun auch die vorhergehenden Teile1 – 3 in Highquality Auflösung auf diesem Blog zu sehen sind.
Besondere Dank gebührt Susanne Schneebeli, welche die damalig durchgeführten Rundgänge im Jahre 2007 initiiert hat.