Tänzer trifft auf Lehm – Das Stück “ A Peace of Clay“ ist eine Mischform von Tanz und Performancekunst.Der Tänzer Dario G. Dinuzzi arbeitet mit Tonerde und hinterlässt Spuren. Er trifft mit seiner Biografie auf die Geschichtlichkeit der Tonerde, auf DEN plastischen Urstoff schlechthin (Gottfried Semper) Was dabei entsteht, ist nichts weniger als eine neue Geschichte – ein Relief. Das Stück wurde am 8.6.17 anlässlich der „Dance-makers Series #8“ im Südpol Kriens/Luzern aufgeführt. Konzept und Idee: Barbara Hennig Marques.
QuartierTV besuchte die römisch-katholische Kirche St. Felix und Regula in Zürich an einem Tag mit vollem Program. Das Engagement der Kirchgemeinde ist breit. So bietet Diese u.A. regelmässig Deutschkurse für Flüchtlinge. Zudem wurde die neue App „i-need“ präsentiert und den Flüchtlingen geschenkt. Diese gibt ihnen wichtige und brauchbare Informationen im täglichen Leben. Der anschliessende Mittagstisch bietet zudem Momente des Zusammenseins und des gegenseitigen Austausches. Die Kirche St. Felix und Regula arbeitet an der Basis und deckt, nebst dem kirchlichen Angebot, einen breiten Raum im sozialen Bereich ab. Wir haben mit den Verantwortlichen über Ihre Tätigkeit gesprochen.
Am 14.11.2016 trafen sich Interressierte zur Ideenwerkstatt des Zentrums Friesenberg. Ideen, Vorschläge und Visionen wie sich der öffentliche Platz gestalten soll wurden ausgetauscht und thematisiert. Geleitet wurde der Anlass vom Quartiernetz Friesenberg. QuartierTV hat mit den Organisatoren, Playern und Teilnehmern gesprochen.
4 Jugendliche treten gegen 4 VertreterInnen von Polizei, Jugenddienst, Jugendanwaltschaft und sip zürich an.
Im Voraus wurden von 100 Jugendlichen und 100 Erwachsenen Fragebögen zu den Themen Umwelt, Sexualität, Gewalt (Prävention) und Freizeit ausgefüllt. Beim Duell mussten die Jugendlichen erraten, was die Erwachsenen geantwortet hatten und umgekehrt. Gülsha (ehemalige Joiz-Moderatorin) moderiert das Quiz. Als Special Guest tritt der Rapper LUUK aus Zürich auf.
Das Video wurde von den Jugendlichen selbst produziert.
Wir besuchen mit Erika Munz die Archivstube. Sie erzählt aus der Schulgeschichte von Schwamendingen, zeigt uns die „Symphonia“ eine alte Jukebox und spricht über die Bedeutung des alten Kehlhofes aus dem 12 Jahrhundert. Die ersten Asien- und Afrika-Flüge starteten im Mattenhof, lange bevor es den Flughafen Zürich gab. Viel Spannendes aus der Wunderkiste des Ortsmuseums Schwamendingen.
«Rise of a found fount, PD#16227» heisst das Siegerprojekt vom Künstler Bob Gramsma für den Markus Roth-Platz auf dem ehemaligen Hero-Areal in Lenzburg. Dazu Friederike Schmid, Projektleiterin: „Die Brunnenskulptur des Schweizer Künstlers Bob Gramsma auf dem Markus Roth-Platz im Quartier „Im Lenz“, Lenzburg wird nach dem Anschluss ans Wasser im Laufe der Zeit und im Wechsel der Jahreszeiten ihre ganz eigene Patina erhalten. Der Künstler wollte uns mit seinem Werk einen „virtuellen Quellraum“ bewusst machen.
Das 12to schwere Werk (8 x 3 x 2.5m) ist aus dem umliegenden Terroir entstanden und wirkt mit seiner organischen Oberfläche aus Erde und Steinen als Kontrapunkt zum urbanen Platz.“
QuartierTV schaute über die Stadtgrenzen und zeigt die Impressionen beim Aufbau des Werkes.
Diese Formulierung war im Jahr 1990 im Projektkonzept gewählt worden. Es bedeutet, dass auf diesem Platz die Frauen öffentlich ihre Ideen und Meinungen, ihre Kreativität und ihre Aktivitäten leben, zeigen und in die Welt bringen können, sollen, dürfen.
Hier leben und üben wir, welche Kulturform für uns lebensbejahend ist und stark in die Zukunft weist. Ebenso, wie jede Stadt, jedes Dorf einen Fussballplatz und einen Schiessstand hat, sollte an jedem Ort ein Platz zu finden sein, an dem Frauen sich treffen, begegnen und gemeinsam die Welt gestalten. Wir heissen jede Frau willkommen mit ihrem ganzen Sein. Niemals darf hier die Idee, die Initiative einer Frau gering geschätzt oder übergangen werden. Natürlich gilt dieses Prinzip eigentlich für alle Menschen. Wir aber betonen es für die Frauen, weil so viele bisher nicht erleben konnten, dass sie in ihrer Kraft gestärkt wurden, ihre Ideen gefragt und respektiert wurden.
Rückblende 2. Februar 2016: Die Siedlungsgenossenschaft Sunnige Hof eröffnet an der Dübendorfstrasse 339 „DieGalerie“. Das Wohnbauobjekt wird als Zwischennutzung den Genossenschaftern und Interessierten für Ausstellungen zur Verfügung gestellt. Im monatlichen Rhythmus finden spannende Vernissagen statt. Wir haben im Februar an der Ersten davon teilgenommen.
Der Künstler Bob Gramsma installiert seine Intervention beim Hüttenkopf in Schwamendingen. Ein raumdurchdringendes Objekt beflügelt die Sinne und eröffnet Fragen. Wir haben Gramsma bei der Entstehung von „FLOE-PD#16232“ begleitet und uns mit ihm über Sinn und Zweck unterhalten. „Lokaltermin Schwamendingen“ eine Aktion der KiöR-Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zürich.
Handel und Verkehr, das Themenzimmer aus dem Ortsmuseum Schwamendingen. Weshalb war Schwamendingen ein wichtiger Durchgangsort zur Stadt Zürich? Warum wurden früher die Männer in die „Trülli“ gesteckt und angespuckt? Wieso waren früher die Frauen wichtiger als die Männer? Antworten liebevoll erzählt von Erika Munz.